Corona-Tragödie! Geliebter Familien-Hund muss im Auto eingeschläfert werden

Für eine vierköpfige Familie aus London war es der Albtraum! Wegen der aktuell auch in Großbritannien geltenden Corona-Maßnahmen musste ihr geliebter Border Collie in einem Kofferraum eingeschläfert werden. Denn wegen der Distanz-Regeln durfte der behandelnde Tierarzt nicht das Haus der Familie betreten.

Der 14-jährige Hund namens “Shearer” aus Old Isleworth im Westen Londons hatte aufgrund einer schweren Krebs-Erkrankung Probleme beim Fressen. Der Familie wurde deshalb geraten, das Tier einschläfern zu lassen, berichtet “Daily Maily”.

Doch Shearer fürchtete sich vorm Besuch beim Tierarzt und seine Besitzer wussten, dass sie ihn auch nicht in eine Klinik bringen konnten, weil er dann in den letzten Minuten seines Lebens Angst haben würde. 

Also beschlossen sie, den Vierbeiner in ihrem Wohnzimmer einschläfern zu lassen, damit er seinen letzten Atemzug zu Hause an seinem Lieblingsplatz – hinter dem Sofa, neben dem Bücherregal – machen konnte. 

Obwohl der Tierarzt komplett in Schutzkleidung war, durfte er aufgrund der Coronavirus-Pandemie weder das Haus noch den Garten der Familie betreten. 

Er musste den Eingriff deshalb in ihrem Auto durchführen. Später nannte er diesen traurigen Moment “herzzerreißend” und den “Tiefpunkt seiner 23-jährigen Karriere”.

Kaum eine Nacht ohne den Collie verbracht

Die Hundeverhaltensforscherin und Besitzerin der süßen Fellnase, Bethany Long (28) sagte: “Wir wussten immer, dass Shearer zu Hause seinen letzten Atemzug machen sollte. (…) Dies war sein Ort der Sicherheit und er verbrachte hier jeden Tag seines Lebens”. Die Familie hatte den Hund mit acht Wochen zu sich geholt, nun starb er mit fast 15 Jahren.

Und weiter: “Er ist nie in den Zwinger gegangen und kam in jeden Familienurlaub mit. Wir haben nie eine Nacht ohne ihn verbracht, außer, er war in ärztlicher Behandlung. Er hasste die Tierärzte. Also nicht die Tierärzte selbst, sondern die Umgebung”, beschrieb Bethany Long den Freiheitsdrang ihres Hundes.

Zuletzt habe sich Shearers Atmung zunehmend verschlechtert und die Familie traf schließlich die schmerzhafte Entscheidung, ihn einschläfern zu lassen.

Bethany und ihre Familie standen in dem Augenblick in sicherer Entfernung. Sie erklärte, wie dankbar sie dem Tierarzt und der helfenden Tierarztschwester war. Aber es sei ärgerlich gewesen, beide nicht umarmen zu können.

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